Vorstellung der ECFR European Foreign Policy Scorecard 2015

Öffentliche Podiumsdiskussion anlässlich der Veröffentlichung der Scorecard 2015

Guests

Prof. Alina Mungiu-Pippidi, Professor of Democracy Studies, Hertie School of Governance

Botschafter Dr. Klaus Scharioth, Rektor des Mercator Kollegs, Stiftung Mercator

Martin Kotthaus, Leiter der Europa-Abteilung, Auswärtiges Amt

Rachel Tausendfreund, Editor, ECFR

Chaired by

Josef Janning, Senior Policy Fellow Berlin, ECFR

Am Dienstag, dem 17. Februar 2015 ab 18 Uhr fand in der Hertie School of Governance eine öffentliche Podiumsdiskussion anlässlich der Veröffentlichung der Scorecard 2015 statt.

2014 war ein schwieriges Jahr für Europa: Das Verhältnis zu Russland blieb angespannt, neue terroristische Gefahren sorgten für Aufregung und die Instabilität auf den Finanzmärkten bestimmte weiterhin den öffentlichen Diskurs. Insgesamt hat die EU dennoch gezeigt, dass ein gemeinschaftliches Auftreten nach außen nicht nur wünschenswert ist, sondern auch durchgesetzt werden kann: Die gegen Russland verhängten wirtschaftlichen Sanktionen sind hierfür ein klares Signal. Deutschland nimmt bei der Gestaltung europäischer Außenpolitik – ob gewollt oder nicht – eine zentrale Rolle ein und hat sich als europäische Führungsmacht etabliert.

Die fünfte Ausgabe der ECFR Foreign Policy Scorecard stellt wie gewohnt sechs Themenblöcke der europäischen Außenpolitik in den Mittelpunkt: Sie analysiert die Beziehungen der EU zu Russland und zu den USA, und bewertet die Zusammenarbeit mit den Ländern der Östlichen Partnerschaft, der Türkei und dem Westlichen Balkan. Zusätzlich werden die Regionen des Nahen Ostens und Nordafrikas, sowie Asien und China näher untersucht. Wichtige Aspekte der multilateralen Beziehungen Europas werden gesondert behandelt. Zur Veranschaulichung werden für das Gesamtergebnis Noten vergeben. Ein Ranking zwischen Ländern, die eine Vorreiter-Rolle in der europäischen Außenpolitik einnehmen („Leader“) und Länder, die hinterherhinken („Slacker“), soll die außenpolitische Leistung innerhalb der EU-Mitgliedstaaten verdeutlichen.

Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Hertie School of Governance durchgeführt. 

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